Fauve

Muss gleichmäßig sein. Es kann von cremefarben über orange (apricot) bis ins rotfalbene reichen. Augenlider, Nasenschwamm Lippen, Zahnfleisch, Gaumen, natürliche Öffnungen, Hodensack und Fußballen sind gut pigmentiert. Bei hellen Apricothunden muss die gesamte Pigmentierung so dunkel wie möglich sein.

Silber

Muss gleichmäßig und satt sein, weder schwärzlich noch weißlich.

Silberungstabelle nach ARMSTRONG (Molekulargenetisch noch nicht bewiesen)

V / V
keine Silberung

V / v
geringe Silberung

v / v
starke Silberung


B / B
E / E
Schwarz (black)Dunkelgrau (blue)Hellgrau (silver)
B / b
E / E
Braun (brown)(Silver-beige)(Champagne)
B / B
e / e
Fawn (apricot)(cream)Weiss (white)
Die Farbbezeichnungen in Klammern entsprechen den englischen Bezeichnungen von ARMSTRONG.

Pudel mit Ergrauungs- bzw. Silberungsfaktor haben bei der Geburt helle Krallen, die in den nächsten Tagen dunkel werden und meist helle Haare zwischen den Pfotenballen. Weitere Stellen, die bereits früh ergrauen, sind die Innenseiten der Ohren sowie ein brillenartiger Bereich um die Augen und die Schnauze.

Es ist noch nicht bekannt ob die progressive Ergrauung und die Silberung identische Faktoren haben.

Die progressive Ergrauung wirkt sich vor allem auf Eumalanin aus, der Einfluss auf Phäomelanin ist umstritten. Das heisst, bei Geburt schwarze Hunde hellen zu blaugrau bis silbergrau auf. Bei Geburt blaue Hunde (dilute schwarze) hellen zu hellgrau auf.

Zur progressiven Ergrauung gibt es noch keinen Gentest.

Quelle: Buch «Die Genetik der Fellfarben beim Hund» von Dr. Anna Laukner, Dr. Christoph Beitzinger, Dr. Petra Kühnlein