Piebald

Ein vollpigmentierter Hund kann den Piebald-Faktor tragen und an seine Nachkommen weitergeben.

Als Träger hat er den Genotyp (N / S). Ein Hund mit Piebald-Scheckung Genotyp S / S kann mit einem anderen Piebald-gescheckten Hund nur gescheckte (auch extrem gescheckte) Nachkommen zeugen. Ein Merkmal der Piebald-Scheckung ist die asymetrische Farbverteilung

Ticking / Pardelung

Hunde mit Ticking werden als Schecken geboren. Ein Hund mit sichtbarem Ticking muss eine Weissscheckung haben. Das Ticking stellt sich im Verlauf der ersten Lebenswochen ein. In den unpigmentierten (weissen) Bereichen zeigen sich dann nach und nach die farbigen Tupfen oder Sprenkel. Die Farbe der Tupfen entspricht immer der genetischen Farbe des jeweiligen Hundes. Ein genetisch schwarzer Hund hat also schwarze Tupfen.

Merle

Das Merle Gen ist das umstrittenste Fellfarben Gen beim Hund. Es erzeugt im mischerbigen Genotyp reizvolle Fellzeichnungen, kann aber im reinerbigen Genotyp mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen einhergehen.
Double-Merles gelten nach deutschem Recht als Qualzucht. Sie haben den Genotyp (M / M) und können mit teils gravierenden gesundheitlichen Störungen wie Taubheit, missgebildeten Augen und Blindheit verbunden sein.
Optisch erkennt man Weisstiger oft (aber nicht immer!) an der überwiegend weissen Färbung. Die Augen sind in der Regel blau oder blau marmoriert, der Nasenspiegel ist meist nicht vollständig pigmentiert.

Harlekin

Die Bezeichnung Harlekin beim Pudel darf nicht mit dem Farbschlag Harlekin bzw. dem H – Lokus verwechselt werden.

Der mischerbige Genotyp H / h bewirkt, dass die aufgehellte Grundfarbe der Merle-Zeichnung noch weiter zu weiss aufgehellt wird. Bei Hunden ohne Merle-Zeichnung hat die Mutation keine Auswirkung auf die Fellfarbe.

Bei H handelt es sich um einen Letalfaktor. Ein reinerbiger Hund (H / H) ist nicht lebensfähig und stirbt bereits im Mutterleib.

Vererbungsmodelle

Quelle:https://www.biofocus.de/media/files/downloads/69_bf-432-farbvererbung-merle.pdf, https://edoc.ub.uni-muenchen.de/10548/1/Rabe_Christina_Julia.pdf https://www.facebook.com/photo?fbid=3829675017105021&set=a.486618784744011 und erweitert mit dem Buch «Die Genetik der Fellfarben beim Hund» von Dr. Anna Laukner, Dr. Christoph Beitzinger, Dr. Petra KühnleinSichtbarkeit

Piebald

Ein vollpigmentierter Hund kann den Piebald-Faktor tragen und an seine Nachkommen weitergeben.

Als Träger hat er den Genotyp (N / S). Ein Hund mit Piebald-Scheckung Genotyp S / S kann mit einem anderen Piebald-gescheckten Hund nur gescheckte (auch extrem gescheckte) Nachkommen zeugen. Ein Merkmal der Piebald-Scheckung ist die asymetrische Farbverteilung

Ticking / Pardelung

Hunde mit Ticking werden als Schecken geboren. Ein Hund mit sichtbarem Ticking muss eine Weissscheckung haben. Das Ticking stellt sich im Verlauf der ersten Lebenswochen ein. In den unpigmentierten (weissen) Bereichen zeigen sich dann nach und nach die farbigen Tupfen oder Sprenkel. Die Farbe der Tupfen entspricht immer der genetischen Farbe des jeweiligen Hundes. Ein genetisch schwarzer Hund hat also schwarze Tupfen.

Merle

Das Merle Gen ist das umstrittenste Fellfarbengen bei Hunden. Es erzeugt im mischerbigen Genotyp reizvolle Fellzeichnungen, kann aber im reinerbigen Genotyp mit schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen einhergehen.
Double-Merles gelten nach deutschem Recht als Qualzucht. Sie haben den Genotyp (M / M) und können mit teils gravierenden gesundheitlichen Störungen wie Taubheit, missgebildeten Augen und Blindheit verbunden sein.
Optisch erkennt man Weisstiger oft (aber nicht immer!) an der überwiegend weissen Färbung. Die Augen sind in der Regel blau oder blau marmoriert, der Nasenspiegel ist meist nicht vollständig pigmentiert.

Harlekin

Die Bezeichnung Harlekin beim Pudel darf nicht mit dem Farbschlag Harlekin bzw. dem H – Lokus verwechselt werden.

Der mischerbige Genotyp H / h bewirkt, dass die aufgehellte Grundfarbe der Merle-Zeichnung noch weiter zu weiss aufgehellt wird. Bei Hunden ohne Merle-Zeichnung hat die Mutation keine Auswirkung auf die Fellfarbe.

Bei H handelt es sich um einen Letalfaktor. Ein reinerbiger Hund (H / H) ist nicht lebensfähig und stirbt bereits im Mutterleib.

Vererbungsmodelle

Quelle:https://www.biofocus.de/media/files/downloads/69_bf-432-farbvererbung-merle.pdf, https://edoc.ub.uni-muenchen.de/10548/1/Rabe_Christina_Julia.pdf https://www.facebook.com/photo?fbid=3829675017105021&set=a.486618784744011 und erweitert mit dem Buch «Die Genetik der Fellfarben beim Hund» von Dr. Anna Laukner, Dr. Christoph Beitzinger, Dr. Petra Kühnlein