Für „dominantes Gelb“ steht das Allel A (y=yellow). Durch dieses Gen wird die Eumelaninproduktion unterdrückt. Es kann nur Phäomelanin gebildet werden. Lediglich die Haarspitzen können schwarzes Pigment enthalten im Gegensatz zum rezessiven Gelb ee, bei dem gar kein schwarzes Pigment in den Haaren eingelagert werden kann.

Ob das Allel Ay am A-Lokus seine Wirkung entfalten kann, hängt von den Allelkombinationen am E-Lokus und am K-Lokus ab. Allel e am E-Lokus steht über den Genen des A-Lokus. Die Allelkombination ee am E-Lokus würde daher die Farbe des Agouti-Allels Ay überdecken, da ee gar keine Eumelaninproduktion im Haar zulässt. Auch das dominante Schwarz der K-Serie verursacht Einfarbigkeit in den pigmentierten Bereichen). Die Grundfarbe des A-Lokus kann auch teilweise mit einer dunklen Stromung (brindle) überlagert sein.

Quelle: https://www.anidom.de/hauptseite/hunde/zuchtmerkmale-bei-hunden/vererbung-der-fellfarbe-bei-hunden und https://www.biofocus.de/media/files/downloads/75_bf-432-farbvererbung-a-lokus.pdf und ergänzt mit Buch «Die Genetik der Fellfarben beim Hund» von Dr. Anna Laukner, Dr. Christoph Beitzinger, Dr. Petra Kühnleinlein